Mittwoch, 3. September 2014

Ankunft im Heiligen Tal

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Ich habe es geschafft! Nach einer gefühlten Ewigkeit von Flügen bin ich in Cusco angekommen. Besonders der letzte Flug hatte es in sich, da das Flugzeug nie ruhig in der Luft lag und man es bei Luftlöchern ja ohnehin mal schnell mit der Angst zu tun bekommt. Im Endeffekt bin ich aber gut, wenn auch mit Schmerzen in den Beinen und im Rücken, angekommen - Flugzeuge werden mir da wohl nie genügend Komfort bieten können. Von Cusco aus ging es gemeinsam mit dem Betreuer Hugo und Kiwa, einer weiteren Frewilligen, nach Urubamba. Der Weg dorthin führte die nächste Stunde lang eigentlich nur bergaufwärts. Teilweise war ich wirklich überrascht, dass unser Auto es die Anstiege hinauf schaffte, wenn auch mit viel Gemotze des Motors. Doch nach einer guten Stunde wurden wir beide für unsere Lange Reise belohnt - das Heilige Tal lag vor uns. Eine wirklich einmalige Ansicht, zumal wir genau bei Sonnenuntergang ankamen!

Da es schon halb 6 war, wurden wir direkt zu unseren Gastfamilien gebracht. Arcadio, mein Gastvater,kam da gerade erst von der Schule heimgeradelt; er ist ebenfalls Sportlehrer! Nachdem ich meine Sachen ausgepackt und von Hugo die ersten wichtigen Orte des Dorfes gezeigt bekommen hatte, kehrte ich erneut zu meinem Haus zurück und lernte meine Gastmutter Maria ebenfalls kennen. Beide Gasteltern waren von Beginn an unglaublich offen und herzlich mir gegenüber, was es mir erleichterte, meine erste wirklich lange Unterhaltung über alle möglichen Themen auf spanisch zu führen. Dabei wurde mir unter anderem erklärt, dass der Name Urubamba aus der Sprache Quechua, die hier in den Anden besonders von älteren Personen noch gesprochen wird, stammt und so viel wie "flaches Dorf der Käfer" bedeutet. 
Arcadio hat mir beim Thema Sport sehr stolz erzählt, dass er in der 1. Liga Perus Fußball spielt, und zwar beim Ortsverein von Cusco. Hoffentlich kann ich mal mit zu einem Spiel der Mannschaft gehen, um zu sehen, wie viel 1. Liga wirklich dahintersteckt.
Gerade eben war ich mit Arcadio Volleyball unterrichten. Es war sehr lustig, da er mich als seinen Sohn vorgestellt hat und fast alle Schülerinnen und Schüler von meiner Größe beeindruckt waren. Arcadio hat den Unterricht geleitet, ich habe bei den Übungen mitgemacht und mich mit einigen Kindern unterhalten. Besonders Spaß hatten die Kinder, wenn ich bei Axel stand, da er ungefähr nur halb so großIist wie ich! Später habe ich noch eine Unterrichtsstunden Volleyball und werde dann den Betreuer für Basketball kennen lernen. Es gibt heute also noch einiges zu erleben!
Ich kann nicht genau sagen, wie häufig ich jetzt gerade am Anfang etwas Neues schreibe, versuche aber, so oft als möglich einen Eintrag zu verfassen!
Leider klappt es momentan nicht wie gewünscht mit den Bildern. Ich muss wohl doch über einen PC den Blog schreiben, um Bilder hochzuladen.Ich gebe mein Bestes, die Bilder nachzureichen. Von hier gibt es nämlich wunderschöne Ansichten, die ich Euch nicht vorenthalten will.
Also bleibt dran und verfolgt meine Zeit in Peru. 

Bis bald
Euer Pascal

1 Kommentar:

  1. Lieber Pascal,
    vielen Dank für die ersten Impressionen. Wir sind schon sehr gespannt auf die Bilder.
    Herzliche Grüße aus der Heimat von
    Michelle & Mama

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